Was ist ... ILEK?


Die Antragstellung
1 Kurzbeschreibung der Region
2
Anlass für die ILEK-Region „Ostfriesland-Mitte“
3
ILEK-Prozess
4
Projektentwicklung als Schlüssel zum Erfolg

Was ist ... ILEK?

Integriert

Ländlich

Entwicklung

Konzept

Die Antragstellung

Der Rahmen
des ILEK

Die Umsetzungs-
gemeinschaft

Inhalte und Themen

Die Presse über ILEK

Die Planungsbüros und ihre Partner

4.3 Bahnlückenschluss „Emden-Aurich-Wittmund“

Bis in die 1960er Jahre erschloß die
Bahnstrecke Emden-Aurich-Wittmund die ostfriesische Halbinsel, deren Bewohner über diesen Transportweg vor allem landwirtschaftliche Produkte in die Städte liefern und sich mit Kolonialwaren versorgen konnten.

Historisch gesehen setzt sich die Stecke aus
drei Abschnitten zusammen: Emden-Abelitz als Teil der Strecke Emden-Norden (1881), Abelitz-Aurich (1883) und Aurich-Wittmund als Teil der Kleinbahn Leer-Aurich-Wittmund (1900). Auf dem Teilstück Abelitz-Aurich wurde der Personenverkehr 1967 und der Güterverkehr 1996 eingestellt. Auf dem Teilstück Aurich-Wittmund fuhr der letzte Personenzug 1967, zwei Jahre später auch der letzte Güterzug; kurz darauf wurden die Gleisanlagen abgebaut. Die ehemalige Trasse wird heute als „Ostfrieslandwanderweg“ touristisch genutzt.

Bahnlückenschluss
„Emden-Aurich-Wittmund“

zur Vergrößerung

Im April 2008 wurde die Bahnstrecke Aurich-Abelitz als nicht-öffentliche Anschlußbahn für den Güterverkehr freigegeben. Eigentümer und Betreiber ist die „Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Aurich-Emden mbh“ (EAE). Der Verkehr auf den Gleisanlagen erfolgt diskriminierungsfrei, d. h. alle durch das Eisenbahnbundesamt zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) ist der Zugang zu gewähren. Hauptgesellschafter der EAE ist das Unternehmen „Enercon GmbH“, das seine in Aurich produzierten Windenergieanlagen größtenteils auf dieser Infrastruktur zur Verschiffung in die Seehafenstadt Emden mit seinem eigenen EVU „Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg mbH“ (e.g.o.o) transportiert.

Die Wiedereinführung des
Personenverkehrs zwischen Abelitz und Aurich wird ebenso diskutiert wie eine Streckenfortführung nach Wittmund, um dort Anschluß an das Streckennetz der Deutsche Bahn AG (DB) zu erhalten. Ziel ist es, eine durchgehende Bahnverbindung für den Güterverkehr zwischen dem Seehafen in Emden und dem im Bau befindlichen JadeWeserPort in Wilhelmshaven zu schaffen.

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Folgende Entwicklungsziele könnten im Zusammenhang mit einem geplanten Bahnlückenschluss Emden-Aurich-Wittmund in einem ILEK-Prozess projektbezogen thematisiert werden:
• Förderung einer
ökologischen Verkehrsinfrastruktur,

Verlagerung des Güterverkehrs
von der Straße auf die Schiene,

Vernetzung der Seehäfen an Ems (Emden)
und Jadebusen (Wilhelmshaven),

• Stärkung der vorhandenen
Gewerbe-
und Industriestandorte,

• Stärkung der
schienengebundenen
Freizeitnutzung.
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